Skandinavien Tag 15 – Weltuntergang

Gepostet von am 15. Juli 2009 in Reiseberichte, Urlaub | Keine Kommentare

Nach einem geruhsamen Start in den Tag mit einem sehr guten Frühstück verlassen wir Trondheim in Richtung Geiranger. Wir fahren über Åndalsnes vorbei an der höchsten senkrechten Bergwand Europas, der Trollveggen. Einige Motorräder (wir haben sicher schon 50 Gold Wings + eine Gold Wing Ausfahrt mit 30 Maschinen gesehen) kündigen den nun folgenden Pass an: Die Trollleiter (Trollstigen) südlich von Åndalsnes. Die fast nur einspurige Straße hat 11 Haarnadelkurven und eine beeindruckende Steigung von 12%. Nichts für schwache Nerven. Mitten auf dem Weg nach oben liegt der spektakuläre Wasserfall Stigfossen.

Nachdem wir diesen sehenswerten Pass im wahrsten Sinne des Wortes überwunden haben, kommen wir nach Valldal. Hier kann man das nahende Großevent nicht übersehen: Ende Juli findet im nördlichsten Obstbaugebiet Europas das “Erdbeerfestival” statt. Alle Erbeerfelder haben schon jetzt geöffnet und am Straßenrand stehen zahlreiche Verkaufsbuden. Wir kaufen eine Schale und naschen die Jordbæren unterwegs – sie schmecken überraschend süß und sehr gut.Danach erwischen wir pünktlich die Fähre Linge – Eidsdalen und bekommen als vorletztes Auto einen Platz an Bord. Glück gehabt!

Nun trennt uns nur noch die Fahrt auf der Adlerstraße (Ørneveien) mit ihren 11 Haarnadelkurven und der schönen Aussicht auf den Fjord von unserem Ziel. Der Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und gehört seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er ist nur ca. 15 km lang; an seinem Ende liegt der Ort Geiranger.

Geiranger selbst ist gelinde gesagt furchtbar – es besteht nur aus Fähranlegestelle, 2 Hotels, 3 Campingplätzen und zahlreichen Souvenirshops – übrigens allesamt zollfrei.

Wir beginnen mit der Suche nach einer Unterkunft; aber rund um das touristische Zentrum sind bereits alle Hütten ausgebucht. Mittlerweile hat es sintflutartig zu regnen begonnen. Es schüttet wie aus Kübeln während wir doch einige Zeit suchen. Gegen 18:00 finden wir aber eine gemütliche Hüttte – im Moment allerdings ohne Strom, weil der Sturm die Leitung demoliert hat.

Wir erfahren, dass das öfter vorkommt und etwa 30 Minuten dauern soll. Dem Gaskocher sei dank machen wir uns erst mal was zu essen. Irgendwann hört der Regen dann wieder auf. Wir sind froh, dass wir was Warmes zu essen haben (noch immer ist kein Strom da) und sitzen noch gemütlich auf der Couch bei einem Bier und einem Cider – beides im Waschbecken mit kaltem Wasser gekühlt.

Kosten

Fähre Linge – Eidsdalen: 81 NOK


Eidsdal Camping

N- 6215 Eidsdal

Homepage

Hütte Nr. 2 (ohne Bad)

400 NOK

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