Skandinavien Tag 9 – Sind das viele…

Gepostet von am 09. Juli 2009 in Reiseberichte, Urlaub | Keine Kommentare

Bei strahlendem Sonnenschein wachen wir auf. Hungrig von gestern gibt’s erstmal Frühstück. Dann warten wir in der Sonne auf unsrere heutige Puffinsafari. Der Papageientaucher (Fratercula arctica), den wir sehen wollen, ist eine Vogelart, die in Erdhöhlen an und auf Klippen im nördlichen Atlantik sowie im westlichen Nordpolarmeer brütet. Mit einer Körperlänge von 28 bis 34 cm und einer Flügelspannweite von 50 bis 60 cm ist er etwa so groß wie eine Taube. In Europa ist die Art durch die weißen Kopfseiten und den großen, dreifarbigen Schnabel sowie die leuchtend roten Beine unverkennbar. Unsere 1 1/2-stündige Tour führt zum Vogelfelsen “Bleiksøya”.

Das kleine Fischerboot wurde zum Hochseefischen konstruiert und liegt sehr ruhig am Wasser. Wir unterhalten uns mit dem sehr umgänglichen Käptän und auch die 10-15 anderen Passagierr sind sehr nett.

Dank der internationalen Gruppe lernen wir sogar Finnisch:
lunni = Papageientaucher
merikotka = Seeadler

Einem dänischen Paar schicken wir von zu Hause die Fotos und auch der Käptän bittet um die besten Fotos.

Unsere Tour führt zu 80.000 Papageitaucherpaaren. Die niedlichen Tiere sind buchstäblich überall und wir kommen mit dem Boot sehr, sehr nahe. Der Käptän erzählt, das die Population durch die Anzahl er Höhlen beschränkt ist (die Vögel brüten in Höhlen) und nicht durch das Nahrungsangebot. Hier gibt es sogar so viel Nahrung, dass die Jungen manchmal zu schwer für’s Fliegen werden und daher von den Eltern vor dem 1. Flug mehrere Tage auf Diät gesetzt werden müssen.

Die Puffins tauchen, wenn sie sich in Gefahr wähnen und können bis zu 18m tief tauchen. Dafür sind sie keine guten Flieger und bei der Landung überschlagen sie sich ab und zu. Auf der Insel ist es übrigens trotz der Vogelschwärme sehr ruhig, nur das Meer ist zu hören (unser Motor ist auch aus) – Papageientaucher schreien in einer Frequenz, die für den Menschen nicht hörbar ist. Aber nicht nur Papageientaucher, auch Seeadler sind auf unserer Fahrt zu sehen.

Die Zeit vergeht wie im Flug und bald machen wir uns auf Richtung Lofoten. Die Lofoten, eine 190 km lange Inselkette aus 80 Inseln liegen zwischen dem 67. und 68. nördlichen Breitengrad. Sie gehören wie alles bisher zur nordnorwegischen Provinz Nordland. Währen des ganzen Tages schon begleitet uns die Sonne. So macht das Fahren entlang einer “grünen” Straße (= landschaftlich sehenswert) wie immer Spaß.

Schnell sind wir da und beginnen mit der Herbergssuche, was wieder nicht einfach ist.Um 20:00 haben wir dann aber eine nette und großzügig bemessene, helle Hütte mit Blick auf den kleinen Sandstrand gefunden. Wir genießen unser Abendessen und danach ein Bier und einen Whiskey mit Blick auf den Strand.

Kosten

Puffinsafari: 2 x 350 = 700 NOK

Puffinsafari

Standort beim Hafen in Bleik

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Ørsvågvær Camping

Boks 13

N – 8309 Kabelvåg

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Hütte Nr. 28 (ohne Bad)

WLAN in der Rezeption

460 NOK

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