Irland – Tag 1: Powerscourt Gardens / Wicklow Mountains

Gepostet von am 05. September 2006 in Reiseberichte, Urlaub | Keine Kommentare

_mg_1768Die Powerscourt Gardens liegen nahe der Ortschaft Enniskerry knapp 20 km südlich von Dublin.

Powerscourt Gardens

Sie gelten als eine der schönsten Anlagen ihrer Art in Irland und bedecken rund 190.000m2. Besonders sehenswerte Teile der Anlage sind der italienische und der japanische Garten. In der Nähe des Gartens liegt der Powerscourt Wasserfall – der höchste Irlands. Der Fluss Dargle stürzt sich nach verschiedenen Quellen zwischen 90 und 130 m über einen Granitfelsen. Wir haben angesichts der respektablen Eintrittsgebühr auf den Besuch des Wasserfalles verzichtet.

_mg_1778Bemerkenswert ist auch der kleine Haustierfriedhof, auf dem – teilweise schon seit 90 Jahren – Hunde, Katzen, Ponys und Pferde begraben liegen. Fast bizarr mutet diese Stelle an, wo auch mehrere prämierte Milchkühe begraben sind.

Wicklow Mountains

_mg_1785Die Wicklow Mountains sind ein Gebirgszug im Süd-Osten von Irland. Die Wicklow Mountains zählen mit ihren dichten Wäldern, Hügeln, Tälern und Wasserfällen zu den spektakulärsten Regionen in Irland. Überwucherte Steinmauern und verschlafene Dörfer bieten eine fast mystische Kulisse. Wir haben die Gegend vor allem zum Geocachen genutzt.

_mg_1787Ganz “stilecht” mussten wir bei unserem 1. Irischen Cache auch einen winzigen Fluss queren und mitten durch eine Schafherde bummeln. Schön!

Danach haben wir uns auf den Weg zu unserer ersten Unterkunft gemacht. Die 1. Nacht haben wir in einem wirklich netten Hostel verbracht, das wir von zu Hause aus gebucht hatten. Das Zweibett-Zimmer ensuite war sauber, das Hostel fast leer, sodass wir am nächsten Tag die große Küche fast für uns alleine hatten. Nicht ganz alleine, denn schon der 1. Morgen begann mit einer typischen Geschichte.

Während wir bei einer Tasse Tee und Toast beim Frühstück sitzen, studieren wir die Landkarte. Wohin soll’s weiter gehen? Währenddessen wartet ein ca. 40jähriger Mann auf sein kochendes Teewasser. Als er die Karte sieht, beginnt er von seiner bisherigen Reise zu erzählen. Er habe eine Rundreise in der Gegend gemacht, dies sei die Heimat seiner Frau und er kenne Irland nicht. Einige Zeit lang gibt er uns Tipps und erzählt, um dann zu sagen, er müsse gehen, denn er sei zum Begräbnis seines Schwiegervaters hier…
(Warum wiederholt man in der Schule nicht, was ‘Mein Beileid’ auf englisch heißt?)

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