Rom – Kapitel 9: Kolloseum

Gepostet von am 22. April 2005 in Kurzurlaube, Reiseberichte | Keine Kommentare

rom-019Das Kolosseum, in dem einst die blutigen Gladiatorenkämpfe stattfanden, prägt das Bild des antiken Roms. Kaum eine Postkarte von Rom, auf der die antike Stätte nicht abgebildet ist.

Im antiken Rom wurde es für Politiker praktisch verpflichtend, Gladiatorenkämpfe zu veranstalten, um die Gunst der Römer zu erhalten. Die Besucher konnten mit sportlichen Wettkämpfen, Theateraufführungen, Tier- und Gladiatorenkämpfen unterhalten werden.

rom-030Das Kolosseum ist eines der großartigen Wahrzeichen des antiken Rom. 50.000 Zuschauer fanden hier Platz. Allein die Maße sind beeindruckend: Die Breite breträgt 156 Meter, die Länge 188 Meter, sein Umfang 527 Meter. 4 Stockwerke, jeweils mit großen Bogen gestaltet und strukturiert, ragen 48 Meter in die Höhe.

rom-121Das ellipsenförmige Kolosseum maß in seinem längsten Durchmesser 187 m, in seinem kürzesten 155 m. Die äußere Wand setzte sich aus 3 Rängen übereinander angebrachter Arkadenreihen zusammen. Der 1. Rang war von dorischen Säulen umgeben, der 2. Rang hatte jonische Säulen und der 3. Rang  korinthischen Säulen.

rom-120Die Stockwerke waren über 66 nummerierte Eingänge erreichbar und in 3 Ebenen aufgeteilt. Der Ehrenaufgang war dem Kaiser vorbehalten, dessen Platz sich in der Mitte einer Seite des Podiums befand. Rings darum waren die Plätze der Senatoren und der Priesterinnen. Der einfacheren Bevölkerung stand das obere Stockwerk der Arena mit Stehplätzen zur Verfügung. Die Arena selbst war mit einem Holzboden bedeckt, der eine Reihe von unterirdischen Gängen verbarg: Hier wurden die Bühnenbilder, die Bühnenarbeiter und die wilden Tiere untergebracht.

Das Kolosseum war gewöhnlich nicht bedeckt, aber bei schlechtem Wetter und bei starker Hitze wurden die Zuschauer durch ein riesiges Zeltdach geschützt.

Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass es sich um eine Urlaubsreise handelte? Während wir also “Brot und Spiele” (und die Sonne) genossen, galt das leider nicht für alle. Wie man sieht, war Jüpis Arbeitseifer nicht zu bremsen.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen