Prag Tag 3 – Jüdisches Viertel und die Moldau

Gepostet von am 25. Oktober 2009 in Kurzurlaube, Reiseberichte | Keine Kommentare

Bei strahlendem Sonnenschein nutzen wir die Zeit nochmal zum Cachen. Vom Platz der Republik (Námestí Republiky) gehen wir – weg von der Altstadt und den vielen Touristen – in Richtung Moldau.
An der Uferpromenade liegen viele Ausflugsdampfer, die aber noch sehr verlassen wirken. Zwei schnelle Caches befinden sich hier: Der erste Cache (GC19TTC) gleich neben der Brücke und der zweite (GCYYE5) beim Lambrecht-Wettertelegraph.

Dieses etwas altertümlich wirkende Monument ist eine Kombination von Barometer, Thermo-Hygroskop, Thermometer und entsprechenden Wetterregeln. Aus den verschiedenen Zeigerstellungen werden Wettervorhersagen berechnet.

Weiter geht es vom Ufer weg wieder in die Altstadt zum “kleinsten Haus von Prag” in der Anežská ulice. Obwohl das Häuschen nur eine Straßenfront von 2,25 Metern hat, befindet sich in seiner unmittelbaren Nähe ein weiterer Cache (GCWH1A). Wir haben längst bemerkt, dass wir uns in der Nähe des städtischen Krankenhauses aufhalten, schließlich hören wir seit längerem Folgetonhörner ohne Unterbrechung. In der Nähe des, ebenfalls an der Moldau gelegenen Spitals, findet sich der nächste Cache (GC10677) in dieser Gegend.

Von hier aus gehen wir weiter an der Moldau entlang zur Cechuv most, der kürzesten Moldaubrücke in Prag. Sie ist mit beeindruckenden Statuen auf den Brückenköpfen geschmückt, dabei handelt es sich “nur” um eine Autobrücke.

Von dem Platz vor der Brücke ist auch das Prager Metronom nicht zu übersehen. Die Rede ist von einem riesigen roten Metronom, das hoch über Prag emporragt und der Stadt (wenn auch nicht mehr jeden Tag) den Takt angibt. Das überdimensionale Metronom wurde erst 1991 auf dem Sockel eines ehemaligen Stalin-Denkmals errichtet. Das ursprüngliche Denkmal wurde aber bereits 1962 wieder gesprengt.

Prag und die jüdische Welt – das gehört einfach zusammen. Und so drehen auch wir eine Runde durch das Jüdische Viertel. Das Josefov wurde erst 1850 zum historischen Zentrum hinzugefügt. Hier finden sich eine Reihe von wunderschön restaurierten Häusern und Synagogen wie die Altneusynagoge – die älteste Synagoge Europas. In ihrer unmittelbaren Nähe liegt unser letzter Cache (GCV17D) in Prag.

HEIMREISE

Nach dem Mittagessen in Prag geht’s um 15:14 wieder in Richtung Heimat. Gut, dass wir reserviert haben, denn der Zug ist erstaunlich voll. Auf dem Weg Richtung Ceské Budejovice beweist die Tschechische Bahn dann noch, dass sie über Organisationstalent verfügt. Ein Schienenersatzverkehr bringt uns in 20 Minuten mit dem Bus von Bahnhof zu Bahnhof und alles klappt wie am Schnürchen. Wir sind uns nicht sicher, ob die ÖBB das so problemlos geschafft hätte.

Den Anschlusszug erwischen wir folglich trotzdem problemlos. Die restliche Reisezeit vergeht mit Internet surfen und plaudern sehr schnell und bald sind wir wieder in Linz.

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