Ein Wochenende in Triest im August klingt grundsätzlich nach einer guten Idee – wenn es gleichzeitig ein Geburtstagsgeschenk für Martha ist und die ganze Familie dabei ist, klingt das gleich noch besser.
Triest war einst der wichtigste Hafen der österreichisch-ungarischen Monarchie, deshalb wirkt die Stadt bis heute ein bisschen wie Wien oder Bad Ischl.
Triest gilt als Italiens Kaffeehauptstadt. Schon 1719, als Triest zum Freihafen erklärt wurde, kamen hier Kaffeebohnen aus aller Welt an. Bis heute gilt das für rund 40–50 % der italienischen Kaffeeimporte. Kaffee bestellt man hier anders als im Rest des Landes. Statt eines Cappuccino bestellt man einen gocciato oder statt dessen einen capo (einen Espresso Macchiato).
Nach einer entspannten Anreise kommen wir kurz vor Mittag an und checken ins Hotel ein. Wir haben uns für ein charmantes, familiengeführtes Boutique-Hotel im historischen Zentrum entschieden. L’Albero Nascosto liegt nur wenige Gehminuten von der Piazza Unità d’Italia und dem Hafen entfernt. Die Zimmer sind ruhig, sehr groß, hell und individuell gestaltet.
Danach bummeln zum Restaurant Pier The Roof ankommen. Ein Mittagessen auf einer Terrasse, direkt am Hafen, wird zum perfekten Urlaubsstart.
Danach gehen wir an die Molo Pescheria. Hier erinnert eine Bronzestatue an den Brillenpinguin Marco, der von 1953 bis 1984 im städtischen Aquarium lebte und zum beliebten Maskottchen der Stadt wurde. Die Statue soll symbolisch Marcos “Rückkehr” ans Meer symbolisieren.
Für Carla beginnt hier (eine hoffentlich lustige und spannende) Herausforderung. Martina hat eine Schnitzeljagd quer durch Triest vorbereitet. Carla muss dabei einige Aufgaben meistern, Rätsel lösen und ein Lösungswort finden. Am Schluss winkt eine kleine Überraschung für sie.
Molo Audace
Unübersehbar ragt ein 246 Meter langer Steinpier, eine ehemalige Schiffsanlegestelle, ins Wasser. Von der Molo Audace aus haben wir einen wunderbaren Blick auf die Häuser. Zu sehen ist etwa ein roter Wolkenkratzer mit einem geflügelten Löwen am Dach – der Palazzo Aedes, das erste Hochhaus von Triest.
Der Blick aufs Meer ist leider nicht ganz so schön – hier liegen mitten im Zentrum von Triest zahlreiche Kreuzfahrtschiffe vor Anker. Egal, Carla muss hier ihre erste Aufgabe lösen.
Piazza Unità d’Italia
Weiter geht es zu Piazza Unità d’Italia. Sie zählt zu den größten Plätzen der Welt, die an das Meer angrenzen. Auf drei Seiten sind repräsentative Bauten aufgereiht, die zwischen dem 17. und Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden.
Der Brunnen der vier Kontinente (Fontana dei Quattro Continenti) hier wurde 1751–1754 erbaut und versinnbildlicht mit allegorischen Figuren Europa, Asien, Afrika und Amerika, die einst durch Triests Hafenhandel verbunden waren. Nachdem Carla alle Fische gefunden hat, geht es weiter.
Wir entscheiden uns für eine Pause im Caffè degli Specchi. Es liegt in bester Lage direkt an der Piazza und befindet sich in einem klassizistischen Palazzo aus dem Jahr 1839. Ein Ort, um zu sehen und gesehen zu werden. Das Service ist jetzt eher unfreundlich, aber es gibt allerlei Kleinigkeiten als Begleitung zu Getränken und Kaffee. Das entschädigt…
Zum Abendessen kehren wir im Adesso è Così ein, einer Trattoria, nur wenige Schritte von der Piazza Unità d’Italia entfernt. Wir genießen das schöne Wetter, das gute Essen und die entspannte Atmosphäre.
Hotel L’Albero Nascosto
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Übernachtung mit Frühstück im Superior Double Room: EUR 225 pro Nacht und Zimmer
Pier The Roof – Restaurant und Bar
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Caffè degli Specchi
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Restaurant Adesso è Così
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